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Der Hearthstone „Arena Modus“

Ohne Frage ist in Hearthstone: Heroes of Warcraft der Arena-Modus die Königsdisziplin unter den drei Spielmodi, da einem in er Arena, neben Glück, nur das eigene taktische Geschick und die Erfahrung bleiben, um aus einem mehr oder wenige zufällig zusammengesetzten Deck bis zu 9 Siege zu erringen und so tolle Belohnungen einzustreichen.

Grundlagen zum Arena-Modus in Hearthstone

Hat man seine ersten Erfahrungen im Üben-Modus gemacht und im Spielen-Modus seine ersten Kämpfe gegen Gegner absolviert, kann man sein Können in der Hearthstone Arena versuchen unter Beweis zu stellen. Beim ersten Mal ist der Zugang zur Arena noch kostenlos, später sind entweder 150 Gold Spielwährung oder 1,79€ fällig.

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Das Spielprinzip funktioniert in der Arena folgendermaßen: Zunächst kann man die Wahl zwischen den drei Klassen treffen, die einem zufällig angezeigt werden. Im Anschluss daran kann nicht etwa auf ein eigenes Kartendeck dieser Klasse zurückgegriffen werden, sondern man muss ein Deck jedes Mal beim betreten der Arena neu bilden.

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Doch Karten aus der eigenen Sammlung kann man nicht wählen. Vielmehr bekommt man 30 Mal jeweils 3 zufällige Karten vorgelegt, aus denen man immer nur eine Auswählen darf. Bei den Karten handelt es sich um eine Mischung aus Basiskarten der jeweiligen Heldenklasse und aus neutralen Karten. Von gewöhnlich über selten bis hin zu episch oder legendär kann jede Art von Karte im Hearthstone Arena-Modus bei der Deckerstellung erscheinen.

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Hat man 30 Karten hintereinander ausgewählt, kann man durch einen Klick auf „Spielen“ sein erstes Match gegen einen menschlichen Kontrahenten beginnen, der zuvor ebenfalls die Prozedur des zufälligen Zusammenstellens des Decks absolviert hat. Der Kampf läuft dabei wie üblich ab.

Wie lange man in der Arena bleiben darf, hängt davon ab, wie gut man sich schlägt. Nach spätestens 3 Niederlagen oder aber nach 9 Siegen muss man die Arena verlassen.

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Für Siege in der Arena erhält man einen immer höherwertigen Schlüssel. Sobald entweder 9 Siege oder 3 Niederlagen eingefahren sind, wird mit diesem eine Schatztruhe geöffnet, die je nach Anzahl der Siege wertvollere Inhalte aufweist.

Man muss übrigens nicht direkt alle Duelle in der Arena – das können immerhin bis zu 11 Stück sein – direkt hintereinander austragen, sondern kann einfach pausieren.

Kämpfe in der Arena zählen auch zur Erfüllung von Achievements und Daily Quests.

Belohnungen im Hearthstone-Arena-Modus

Wer 1,79 Euro oder 150 Gold zahlt, der erwartet natürlich etwas vom Arena-Modus, außer spannenden Duellen. Und tatsächlich kann sich die Arena als Goldgrube erweisen, wenn man die entsprechende Portion Glück und Können mit bringt.

Wie bereits beschrieben, so gibt es am Ende aller Arena-Schlachten, also nach spätestens 3 Niederlagen oder 9 Siegen, Belohnungen. Diese Belohnungen können aus Gold, Arkanstaub, Karten oder aus Boosterpacks bestehen, die jeweils 5 Profikarten beinhalten. Insgesamt gibt es 5x eine Belohnung, die zunächst verdeckt ist und nach dem Anklicken sichtbar wird. Gold und auch Arkanstaub können dabei in verschiedenen Mengen auftauchen. Auch bei keinem Sieg und drei Niederlagen erhält man in jedem Fall ein Boosterpack mit Karten und kleine Arkanstaub und/oder Goldbeträge.

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Wichtig zu wissen ist: Erst nach 7 Siegen ist ein Betrag von 150 Gold, also der Einsatz für das Betreten, im Arena-Modus als Belohnung garantiert. Die Chance darauf, dass es mehr Gold gibt, steigt zwar mit dem 8. oder gar 9. Sieg, dennoch sind auch in diesen Fällen nur diese 150 Gold garantiert. Der 9. Sieg in der Arena bringt zusätzlich entweder eine weitere Profikartenpackung oder aber eine goldene Karte.

Echtes Geld gewinnen kann man übrigens in der Arena nicht.

Tipps zur Deckerstellung im Hearthstone Arena-Modus

Wenn man die Arena betritt, sollte man in jedem Fall mit der Klasse, die man für die Kämpfe dort auswählt schon Erfahrungen gesammelt haben. Ebenfalls sollte man sich bereits einen Überblick darüber verschafft haben, welche Arten von seltenen, legendären und epischen Profikarten es in Hearthstone gibt und was sie für Eigenschaften haben können. Ansonsten kann es ganz schnell passieren, dass man böse von seinem Gegner überrascht wird und dieser die Partie binnen weniger Runden nur durch 1 bis 2 sehr mächtige und geschickt gespielte Karten gewinnt.

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Bei der Deckzusammenstellung in der Arena sollte man sich wirklich Zeit nehmen und eventuell sogar Notizen machen, welche Karten man schon mit welchen Eigenschaften und welchem Manaverbrauch in seinem Deck hat. Mit einem schlecht zusammengestellten Deck hat man kaum eine Chance auf mehr als 1 bis 2 Siege, die durch eigenes Kartenglück und Pech des Gegners begünstigt werden.

Auf den Manaverbrauch achten

Da man bei der Deckerstellung ja immer nur drei Karten vorgelegt bekommt, kann es passieren, dass man nur eine Chance bekommt, eine bestimmte Karte in sein Deck aufzunehmen. Hierbei sollte natürlich, mehr als noch in normalen Kämpfen des Spielen-Modus, darauf geachtet werden, ein sehr ausgewogenes Deck zu haben. Natürlich liegen – je nach Klasse – die Auswahlprioritäten anders, doch man sollte in jedem Fall nicht zu wenig Karten mit niedrigem Mana-Verbrauch auswählen.

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Während in normalen Matches, in denen man als Anfänger nur mit wenigen seltenen und mächtigeren Karten spielt, erwarten einen in der Arena Schlachten, wo Karten mit 0, 1, 2 oder 3 Mana-Verbrauch schon zu Beginn das Spiel entscheiden können, besonders wenn sie gegenseitig enorm von Effekt-Synergien profitieren.

Karten mit Spott

Ebenso wichtig, wie eine weitgehend ausgeglichene Zusammenstellung der Karten, was ihren Manaverbrauch anbelangt, ist der Fokus auf Diener mit Spottfertigkeiten, also welche, die alle Angriffe des Feindes – mit Ausnahme von Zaubersprüchen – zunächst auf sich fokussieren, bevor andere Diener oder Der Held selbst angegriffen werden kann.

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Dabei sollte man ebenfalls wieder möglichst Spotter in jedem Manaverbrauchsbereich in sein Deck aufnehmen. Etwas weniger Spotter können es sein, wenn man zufällig Dienerkarten auswählen kann, die benachbarte Diener oder gar alle Diener mit der Tank-Funktion Spott ausstatten. Idealerweise sollte man die Chance haben, jederzeit ein Karte spielen zu können, die einen Diener mit Spott heraufbeschwört, selbst wenn dieser über kaum Leben verfügt. So lassen sich effizient viele feindliche Versuche rechtzeitig kontern. Seinen Helden über 2 oder gar 3 Runden nicht durch Spotter schützen zu können, ist ein fast sicheres Todesurteil in der Arena von Hearthstone.

Erst solide Basiskarten, dann der Rest

Man sollte nicht darauf bauen, erst gegen Ende wichtige Basis-Karten in sein Deck aufzunehmen, weil epische oder legendäre Karten mit ihren tollen Fertigkeiten und hohen Werten locken. Das kann nach hinten los gehen. Eine Möglichkeit zur Bildung eines soliden Arena-Decks in Hearthstone ist, sich ein Ziel zu setzen, bis zu dem man gewisse Arten von Karten oder Funktionen abgedeckt haben möchte. Beispielsweise könnte ein Jäger darauf achten, in der ersten 15 bis 20 Karten möglichst 3-5 Wildtiere und 3-5 Spotter in den Manaverbrauchsstufen 1 bis 4 auszuwählen und anschließend bei den restlichen 10 bis 15 Karten freier zu entscheiden. Es hilft ihm nämlich reichlich wenig, wenn er zunächst an sich tolle Spezialkarten auswählt, diese aber nachher mangels Wildtieren, Spottern oder aufgrund eines zu hohen Manaverbrauchs gar nicht zünden können.

Mit einem bestimmten Maß an soliden Profikarten, die mitunter auch ohne Zusatzeffekt auskommen, hat man zumindest immer bessere Chance in der Arena, als mit Karten, die an sich extrem stark sein können oder sind, aber bei denen man auf viel Glück angewiesen ist.

Hearthstone Arena Guide light – mehr geht kaum

Aufgrund der unterschiedlichsten Helden, deren Spezialfertigkeiten, aber vor allem deren Taktiken, die sich durch die Basiskarten in Kombination auch mit neutralen Karten ergeben, kann man nicht viele allgemeingültige Arena Guidelines zusammenfassen. Selbst wenn man bei der Deckerstellung alles für die Verbesserung seiner Chancen getan hat, braucht man etwas oder etwas mehr Kartenglück und einen Gegner, der genau davon weniger hat oder es durch taktisch unkluge Entscheidungen nicht zu nutzen weiß.

Kämpfe im Arena-Modus von Hearthstone

Die einzelnen Kämpfe in der Arena unterscheiden sich im Ablauf und von den Regeln her in keiner Weise zu zu normalen Duellen. Dennoch gibt es einige kleine Dinge zu beachten, die teilweise auch schon im vorherigen Absatz behandelt wurden.

Arena-Kämpfe in hearthstone sind schnell und hart

Die Tatsache, dass quasi jede Karte im Spiel vorkommen kann und man so immer auf Gegner trifft, die ebenfalls extrem mächtige Karten ihr Eigen nennen können, sorgt dafür, dass es schneller zur Sache geht, als in Anfänger-Duellen oder in welchen von Fortgeschrittenen, wo Spieler nicht so viele seltene, epische oder legendäre Karten besitzen und somit auch verwenden können.

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Es kann sein, dass binnen der ersten zwei Runden ein Spiel in der Arena entschieden wird, auch wenn man es erst vielleicht später bewusst merkt. Wenn man im Arena-Modus beginnt und kann keine 0er oder 1er Karte spielen, ist man i.d.R. schon gewaltig im Nachteil.

Versuchen die Taktik des Gegners zu erkennen

Merkt man, dass der Gegner versucht Karten zu „sparen, indem er in jeder Runde vielleicht nur eine schwache Spielt oder oft seine Fertigkeit einsetzt, gar Manakristalle ungenutzt lässt, kann dies ein Hinweis darauf sein, dass er eine bestimmte Taktik verfolgt und nur auf die richtige Karte/n wartet. In solch einer Situation kann es sich anbieten, ihn zu versuchen, massiv unter Druck zu setzen, um ihn zu eine Reaktion zu zwingen, die das Verfolgen seiner Strategie schwierig macht oder seine Pläne ganz durchkreuzt. Denn je mehr Runden ein Match dauert, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass binnen eines Zuges das Spielen einer oder mehrerer mächtiger Karten das Spiel abgrubt beendet, obwohl ein Held gerade noch mit 20 oder mehr Leben voll im Saft stand.

Lange Geplänkel mit mehr als 10 Runden, bei denen am Schluss jeder auf die Karte angewiesen ist, die er neu in dieser Runde bekommt, sind im Hearthstone Arena-Modus wesentlich seltener, als in den anderen Modi.

Forge (Schmiede) ist der Arena-Modus

Der Arena-Modus hieß ursprünglich übrigens zu Beginn der Beta-Phase von Hearthstone noch „Forge“, also Schmiede. Diese Bezeichnung bezog sich auf die Art der Deckherstellung. Decks werden vor Beginn der Arena-Kämpfe „geschmiedet“. Da diese Bezeichnung jedoch bei vielen Spielern Verwirrungen hervorrief und eher mit einem Crafting-System in Verbindung gebracht wurde, nannte man die Schmiede kurzerhand in Arena um.

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[…] Modus: Arena […]

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blade and soul gold

You are looking sharp !

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[…] Modus: Arena […]

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