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Hearthstone: Die Forscherliga Kartenanalyse – Uldaman Boss 1 – Häuptling Scarvash

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Uldaman, der zweite Flügel des Hearthstone Abenteuers Die Forscherliga (League of Explorers) beginnt mit Boss Häuptling Scarvash (Chieftain Scarvash), der mit Tunneltrogg, Astraler Beschwörer und Gesattelter Raptor drei neue Hearthstone Karten bereithält. Insgesamt gibt es 45 neue Abenteuerkarten im gesamten Die-Forscherliga-Addon, davon insgesamt 10 in der alten Zwergeinstadt Uldaman, durch die Forscher und Entdecker Brann Bronzebart führt.

Alle Infos zum und Karten des Hearthstone Forscherliga-Abenteuers auf einen Blick

Hearthstone Uldaman Boss 1: Häuptling Scarvash

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Als erster Boss im Uldaman-Flügel von Hearthstone: Die Forscherliga bekommt man es mit dem besonders talentierten Trogg-Häuptling Scarvash zu tun, der nämlich gleich mit zwei Heldenfähigkeiten gesegnet ist, beide passiver Natur. Während „Trogg hassen Diener“ (Trogg Hate Minions!) aktiv ist, die Kosten sämtliche Diener für den Spieler 2 Mana mehr und während „Trogg hassen Zauber!“ (Trogg Hate Spells!) aktiv ist, kosten die Zauber 2 Mana mehr. Beide Fähigkeiten sind abwechselnd aktiv und nie zur gleichen Zeit.

Kartenbelohnungen für den Sieg über Häuptling Scarvash

Der Sieg über den Trogg-Chieftain gewährt dem Spieler direkt zwei Diener-Klassenkarten, je eine für Schamanen und eine für Magier. Zusätzlich wird eine Klassenherausforderung freigeschaltet, wo Schurken sich ihre Klassenkartenbelohnung verdienen können.

Tunneltrogg (Tunnel Trogg)

hearthstone-heroes-of-warcraft-objects-de-tunneltrogg-en-tunnel-trogg_g-karte.pngKartentextErhält jedes Mal, wenn Ihr eine Karte mit Überladung ausspielt, +1 Angriff pro gesperrten Manakristall.

Analyse: Nun hat also auch der Schamane in Hearthstone mit dem Tunneltrogg eine 1-Mana-Dienerkarte, die mit einem Angriff und drei Leben an sich schon überzeugt und durch Überladung das Potenzial besitzt, mehr 1 Schaden mehr pro geblocktem Kristall zu verursachen. Der Tunneltrogg ist also direkt mit dem Manawyrm des Magiers zu vergleichen, obgleich er geringfügig schlechter einzustufen ist im direkten Vergleich, da der Magier bei jedem Zauber seinen Wyrm ohne negative Folgen pushen kann, während der Schamane beim Trogg eben im Folgezug mit weniger Manakristallen haushalten muss.

Nichtsdestotrotz ist der Tunneltrogg erst einmal eine interessante Karte, die, in Runde 1 gespielt, mit Staubteufel, Blitzschlag, Gabelblitzschlag, Knistern, der Sturmgeschmiedeten Axt, Wissen der Ahnen und dem Totemgolem viele direkte Anschlusskarten besitzt, die dabei helfen, Kontrolle üebr das Spielfeld zu behalten. Überladungsschamanen haben in dieser Karte wahrlich eine sehr gute Option für einen perfekten Spielstart, während der Tunneltrogg auch im Späteren Spieleverlauf nicht nutzlos wird.

Einen direkten höheren Nutzen haben Schamanen weiterhin zwar mit dem Zombiefraß, doch in wirklich aggressiven Schamanen Decks dürfte der Tunneltrogg die leicht bessere sein, da aus ihm wesentlich mehr Schaden herauszukitzeln ist, Gegner im Zweifelsfall ihn als so hohe Bedrohung ansehen, dass sie direkt wertvolle Karten opfern und er eben keine 5 Leben beim Feind wiederherstellt.

Ob der Trogg allerdings dem Schamanen zu einem Comeback im Meta-Game von Hearthstone in den oberen Rängen ermöglichen wird, ist fraglich, da dieser Klasse aktuell weiterhin Karten mit direktem massiven Potential das Spiel zu drehen, fehlen.

Astraler Beschwörer (Ethereal Conjurer)

hearthstone-heroes-of-warcraft-objects-de-astraler-beschwoerer-en-etherael-conjurer_g-karte.pngKartentext: Kampfschrei: Entdeckt einen Zauber.

Analyse: Mit dem Astralen Beschwörer erhält der Magier in Hearthstone: Die Forscherliga als Belohnung für den Sieg über Häuptling Scarvash Verstärkung von einer bislang in Hearthstone unterrepräsentierten Gruppe. Die Klassenkarte Astraler Beschwörer gibt dem Magier das, wonach er am meisten lechzt: Zauber – und zwar durch die neu eingeführte Kartenmechanik „Entdecken“. Allerdings kostet der Einsatz dieser gewöhnlichen Dienerkarte 5 Mana für einen 6/3 Körper und Magierin Jaina erhält einen von drei zufälligen Zaubern aus dem Spiel (nicht zwingend Magier-Zauber).

Da der Magier sehr vielseitig ist, besteht durchaus die Chance, dass er in dem ein oder anderen Deck heute oder in Zukunft gut funktionieren könnte. Allerdings spricht der hohe Manaeinsatz, die geringe Anzahl an Lebenspunkten und der Erhalt eines zufälligen Zaubers in jedem Fall gegen die Verwendung in den aktuell beliebtesten Magierdecks Tempo-Mage und Freeze-Mage.

Generell steht der Astrale Beschwörer in starker Konkurrenz zum Azurblauen Drachen in Magier-Decks. Dieser verfügt zwar über 2 Angriff weniger, dafür ist die Chance, dass er eine Runde überlebt bei 4 Leben höher, er lässt eine Karte Ziehen UND bietet darüber hinaus noch +1 Zauberschaden.

Gesattelter Raptor (Mounted Raptor)

hearthstone-heroes-of-warcraft-objects-de-gesattelter-raptor-en-mounted-raptor_g-karte.pngKartentext: Todesröcheln: Ruft einen zufälligen Diener herbei, der (1) kostet.

Analyse: Druiden erhalten mit erfolgreich absolvierter Klassenherausforderung die Hearthstone Wildtier-Karte Gesattelter Raptor, die Wildtier-Druiden-Decks wieder etwas interessanter machen – zumindest in der Theorie. Um wirklich einigermaßen brauchbare Konstanz für Wildtierdecks zu erreichen, müssten noch weitere Wildtierkarten hinzu kommen. Dennoch handelt sich bei der Karte nicht per se um eine schlechte.

Der gesattelte Raptor ist eine kleine Variante des bemannten Schredders und eine Alternative zum Naxxramasschemen, der im Prinzip der einzige 3- Drop ist, der in Druidendecks momentan gespielt wird. Allerdings gibt es bisweilen noch nicht große Nachfrage nach weiteren 3-Mana-Dienern in Druidendecks, denn die meisten Druiden sind Ramp-Druiden, die mit Wildwuchs oder dem Aspirant von Darnassus ohnehin die 3 Mana zu überspringen versuchen. Das dürfte auch ein Grund sein, warum diese Karte wohl eher nicht gespielt werden wird, es sei denn es kommen in naher Zukunft noch weitere Wildtier-Karten für den Druiden hinzu.

Vom Körper her ist der gesattelte Raptor durchaus sinnvoll. Diener mit Todesröcheln sollten vorzugsweise höhere Angriffswerte als Lebenswerte haben, was beim gesattelten Raptor der Fall ist. Letztlich ist er ein Stück weit besser als der Erntegolem. Es bleibt abzuwarten, in welche Richtung Blizzard in Zukunft noch bezüglich Wildtier-Karten bei Druiden gehen wird.

Weitere Hearthstone: Die Forscherliga Kartenanalysen

Flügel 1: Tempel von Orsis

Flügel 2: Uldaman

Forscherliga Flügel 3: Die Verfallene Stadt

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